Unerfüllter Kinderwunsch – Zink kann helfen

Bleibt der Nachwuchs trotz Kinderwunsch aus, muss das nicht zwangsläufig eine dauerhafte Fruchtbarkeitsstörung sein. Ursächlich können auch Faktoren wie Stress, Krankheiten oder die Ernährungsgewohnheiten sein. Neben Folsäure, Vitamin B, C und E und Selen kann den zukünftigen Eltern auch schlicht Zink fehlen. Das lebensnotwendige Spurenelement spielt beim Aufbau der Sexualhormone und für die Fruchtbarkeit eine entscheidende Rolle. So kann Zinkmangel bei Frauen Zyklusstörungen verursachen und so die Chancen für eine Empfängnis drastisch reduzieren. Bei Männern kann eine unzureichende Zinkversorgung dazu führen, dass nicht genügend Spermien produziert werden und diese auch unbeweglich sind.

Unerfüllter Kinderwunsch ist in Deutschland ein wachsendes Problem. Schätzungen zufolge bleiben hierzulande 15 Prozent der Paare ungewollt kinderlos – Tendenz steigend. Dabei leiden vor allem Frauen darunter, wenn es mit dem Kindwunsch nicht klappt. Das hat eine Studie der Goethe Universität Frankfurt am Main herausgefunden.

Die Gründe für einen nicht erfüllten Kinderwunsch sind vielfältig. Einer der wichtigsten Einflussfaktoren auf die Fruchtbarkeit ist die Ernährung, speziell die Aufnahme von zinkhaltigen Lebensmitteln. Denn Zink gehört zu den lebensnotwendigen Spurenelementen und spielt auch für die Fortpflanzung eine entscheidende Rolle.

Zinkmangel „lähmt“ die Spermien

In diesem Zusammenhang kann der „Schwerenöter“ Giacomo Girolamo Casanova als Beispiel herangezogen werden: Er aß täglich bis zu 50 Austern, und das bekanntlich mit großem Erfolg. Was Casanova noch nicht wusste, konnten Forschergruppen der Gegenwart klären: Austern, die übrigens auch heute noch als potenzsteigernd gelten, führen die Liste der zinkreichsten Lebensmittel an und Zink wiederum steigert die Spermienbildung. Bei Mann weisen vor allem die Geschlechtsorgane eine besonders hohe Zinkkonzentration auf. Zink schützt die Spermien vor freien Radikalen und die Struktur des Erbmaterials im Zellkern der Spermien. Schließlich wurde wissenschaftlich auch belegt, dass Zink die Spermien im „Wartezustand“ vor dem Samenerguss vor unnötigem Energieverbrauch bewahrt. So ist es nicht verwunderlich, dass ein Zinkmangel beim Mann die Fruchtbarkeit erheblich reduzieren kann.

Zinkmangel beeinträchtigt die Fruchtbarkeit der Frau

Doch auch bei Frauen beeinflusst ein Zinkmangel die Fruchtbarkeit deutlich. So führt er zu Zyklusstörungen, wodurch wiederum die Empfängnisbereitschaft sinkt. Die Serumkonzentrationen der Sexualhormone Östrogen und Progesteron fallen unter den Normbereich. Auch das Risiko für Missbildungen und Komplikationen während der Schwangerschaft – wie Plazentaablösung, Fehl- und Frühgeburten – ist deutlich erhöht. Die Neugeborenen sind oft untergewichtig und klein.

Zink supplementieren, am besten mit Zinkaspartat

Wir müssen Zink täglich mit der Nahrung zuführen, denn unser Körper besitzt keinen Zinkspeicher. Die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. empfiehlt die tägliche Aufnahme von etwa 10 mg Zink, für Stillende und Schwangere sogar 25 mg. Das zinkreichste Lebensmittel ist wie bereits oben beschrieben die Auster. Es folgen Rindfleisch, Seefisch und Meersfrüchte, Milcherzeugnisse (vor allem Käse), Eier und Vollkornerzeugnisse.

Vor allem bei unerfülltem Kinderwunsch sollte eine Zink-Supplementierung in Erwägung gezogen werden. Das heißt Sie sollten sich in der Apotheke nach einem Zink-Präparat erkundigen. Denn häufig reicht die mit der Nahrung aufgenommene Zinkmenge nicht aus. Bei der Auswahl des geeigneten Zinkpräparates sollte dem Zink aus der Apotheke unbedingt der Vorzug gegeben werden. Es ist hinsichtlich der Wirksamkeit eindeutig den Angeboten aus Drogerie und Supermarkt überlegen.

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