Medizin-Telegramm Mai 2019

Assoziation zwischen Zinkdefizit und Eisenmangelanämie

Die Eisenmangelanämie ist die häufigste Anämieform. Durch eine Abnahme von Zink, das Bestandteil von Enzymen ist, die den Eisenstoffwechsel koordinieren oder katalysieren, kann die Eisenaufnahme beeinträchtigt werden. Eine Fall-Kontroll-Studie mit 30 Eisenmangelpatienten und 30 gesunden Kontrollpersonen ergab, dass die Serum-Zinkwerte bei den Patienten mit Eisenmangelanämie geringer waren, als bei den gesunden Probanden. Ein Zinkmangel war bei den Patienten mit schlimmeren kardiovaskulären Beschwerden,
epithelialen Symptomen und sollte dem Restless-Legs-Syndrom assoziiert. Daher sollte bei Patienten mit Eisenmangelanämie auch die Bestimmung der Zinkspiegel in Betracht gezogen werden. Besonders bei schweren epithelialen Dysfunktionen sollten gegebenenfalls sowohl Eisen und Zink supplementiert werden und nicht nur Eisen. Inzelloval® versorgt den Körper u.a. mit Eisen und Zink.

(Abdo Soliman JS, Amer AY, Abdo Soliman JS. Association of zinc deficiency with iron deficiency anemia and its symptoms: Results from a case-control study. Cureus. 2019 Jan 2;11(1):e3811)

Assoziation zwischen höherer Vitamin C-Zufuhr und geringerem Schwangerschaftsdiabetes-Risiko

Oxidativer Stress ist in die Pathogenese des Schwangerschaftsdiabetes verwickelt. Vitamin C als natürliches Antioxidans kann die antioxidative Kapazität des Körpers verbessern. In einer Längsschnitt-Kohortenstudie erhielten 344 (11,4 %) von 3009 Frauen die Diagnose “Schwangerschaftsdiabetes”. Die Vitamin C-Zufuhr über die Ernährung war invers mit dem Risiko assoziiert, einen Gestationsdiabetes zu entwickeln. Probandinnen, deren Vitamin C-Zufuhr oberhalb (mehr als 200 mg/d) der adäquaten Aufnahme von 115 – 200 mg/d lag, hatten eine geringere Wahrscheinlichkeit einen Schwangerschaftsdiabetes zu bekommen, als Frauen mit adäquater Zufuhr. Köhler‘s Acerola enthält pro Tablette 110 mg natürliches Vitamin C aus der Acerolakirsche.

(Liu C, Zhong C, Chen R et al.: Higher dietary vitamin C intake is associated with a lower risk of gestational diabetes mellitus: A longitudinal cohort study. Clinical Nutrition. DOI: 10.1016/j.clnu.2019.01.015)

Vitamin D-Werte als Marker für den Alterungsprozess

Die Serum-25-Hydroxyvitamin D (25(OH)D)-Spiegel können als Marker für den Alterungsprozess betrachtet werden, da sie linear mit dem Alter assoziiert sind und einen unabhängigen Mortalitäsprädiktor darstellen. In einer deutschen Studie verloren die Probanden durchschnittlich alle 10 Lebensjahre 2,9 nmol/L 25(OH)D. Vitamin D3 Köhler 2000 IE liefert pro Kapsel 50 μg Vitamin D3, während Debora® 5.600 IE pro Kapsel 140 μg enthält. In beiden Präparaten liegt das Vitamin in nativem Leinsamenöl gelöst vor.

(Schöttker B, Hagen L, Zhang Y et al.: Serum 25-hydroxyvitamin D levels as an aging marker: Strong associations with age and all-cause mortality independent from telomere length, epigenetic age acceleration, and 8-isoprostane levels. J Gerontol A Biol Sci Med Sci. 2019 Jan 1;74(1):121-128)

Curcumin und kognitive Funktion

Gemäß einer chinesischen Übersichtsarbeit und Meta-Analyse aus 6 randomisierten, kontrollierten, klinischen Studien mit insgesamt 289 Personen verbesserte die Einnahme von Curcumin bei älteren Teilnehmern signifikant das Gedächtnis. Das Polyphenol scheint zur Verbesserung der kognitiven Funktion bei älteren Probanden effektiver zu sein, als zur Linderung der Symptome bei Alzheimerund Schizophreniepatienten. Curcumin erwies sich zudem als sicher und wurde von den Probanden gut vertragen. 2 Kapseln des Nahrungsergänzungsmittels Curcusol® versorgen den Körper mit 80 mg Curcumin in solubilisierter Form. Der Curcuma-Extrakt in Curcusol® ist mittels einer patentierten Technologie in wasserlösliche und säurestabile Micellen eingeschlossen und sehr gut bioverfügbar.

(Zhu LN, Mei X, Zhang ZG et al.: Curcumin intervention for cognitive function in different types of people: A systematic review and meta-analysis. Phytotherapy Research, Vol. 33, Issue 3, first publ. 21.12.2018)

Lavendelöl lindert postoperative Übelkeit und Erbrechen

In einer randomisierten, Placebo-kontrollierten, türkischen, 4-armigen Studie mit insgesamt 184 Patienten linderte eine Aromatherapie mit Lavendelöl, als alternative oder komplementäre Methode eingesetzt, postoperative Übelkeit und postoperatives Erbrechen besser als Ingwer-, Rosenöl und das Placebo (reines Wasser). Vitazell® Aroma Lavendel enthält natürliches Lavendelöl (Lavandula angustifolia Mill.). Es besteht aus 15, mit jeweils 0,15 ml natürlichem Duftöl, befüllten Blistern sowie einem Applikator. Durch die
Schlotwirkung des patentgeschützten Applikators können die wertvollen Aromastoffe besonders gut entweichen. Das Präparat gibt es übrigens auch mit Oreganoöl (Origanum vulgare L.). Beide Produkte enthalten keine Konservierungsstoffe.

(Karaman S, Karaman T, Tapar H et al.: A randomized placebo-controlled study of aromatherapy for the treatment of postoperative nausea and vomiting. Complement Ther Med. 2019 Feb;42:417-421)

Gefäßrisiko Hyperhomocysteinämie

In einer indonesischen Querschnittsstudie mit insgesamt 77 Patienten, die einen akuten ischämischen Schlaganfall erlitten hatten, wurden diese, je nach Höhe ihrer Homocysteinwerte im Blut, in 3 Gruppen eingeteilt: Niedrige Spiegel (< 9 μmol/L), moderate Konzentrationen (9 – 15 μmol/L) und hohe Werte (> 15 μmol/L). Es zeigte sich eine Assoziation zwischen hohen Homocystein-Konzentrationen und einem erhöhten Risiko für schwerere ischämische Schlaganfälle. (Harris S, Rasyid A, Kurniawan M et al.: Association of high blood homocysteine and risk of increased severity of ischemic stroke events. Int J Angiol. 2019 Mar;28(1):34-38). Eine Hyperhomocysteinämie ist zudem mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen verbunden.
Eine US-amerikanische Studie mit insgesamt 128 gesunden Frauen ergab, dass ein Rückgang der Östradiolwerte in den verschiedenen Phasen der Menopause zu Erhöhungen der Homocystein- und Cysteinwerte führt, die zur endothelialen Dysfunktion bei postmenopausalen Frauen beitragen. (Keller AC, Klawitter J, Hildreth KL et al.: Elevated
plasma homocysteine and cysteine are associated with endothelial dysfunction across menopausal stages in healthy women. J Appl Physiol (1985). 2019 Mar 21. doi: 10.1152/japplphysiol.00819.2018). Folsäure und die Vitamin B6 und B12 tragen zu einem normalen Homocystein-Stoffwechsel bei. Nodys® enthält neben Folsäure und den Vitaminen B6 und B12 das ebenfalls für die Gefäße wichtige L-Arginin.