Höhere ernährungsbedingte Säurelast mit höherem Risiko für periphere arterielle Erkrankungen assoziiert

Dies geht aus einer Arbeit mit 4864 US-Amerikanern, im Alter zwischen 40-85 Jahren (davon 51 % Männer) hervor. Die Ernährung spielt also eine wichtig Rolle bei der Entwicklung chronischer Erkrankungen. Es ist bekannt, dass v.a. Fleisch und Wurst starke Säurebildner sind. Mineralstoffreiche pflanzliche Lebensmittel mit mäßigem Proteingehalt wie Gemüse, Obst, Kartoffeln und Kräuter gelten dagegen als besonders stark basenbildend. Basisch wirken zudem hauptsächlich Verbindungen aus Mineralstoffen und organischen Säuren wie u. a. Calciumcarbonat und Magnesiumcitrat. Regulator-Köhler®-Kapseln enthalten entsprechende Calcium-, Kalium- und Magnesium-Verbindungen sowie Zink, das ebenfalls zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel beiträgt. Durch die Magensaft-resistenz der Kapseln wird gewährleistet, dass nicht der Magen sondern der Organismus entsäuert wird.

(Mazidi M, Mikhailidis DP, Banach M. Higher dietary acid load is associated with higher likelihood of peripheral arterial disease among American adults. J Diabetes Complications. 2018 Jun;32(6):565-569) 

Hohes Risiko einer unzureichenden Vitamin D-Versorgung am Ende des Winters

Bei Mitarbeitern eines deutschen Großkonzerns im süddeutschen Raum wurden vom 15. März bis 30. April 2017 auf freiwilliger Basis die 25(OH)D-Werte bestimmt. Alle 1.824 Teilnehmer, die aus unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen kamen (Büroangestellte, Produktionsmitarbeiter etc.), wurden am Tag der Blutabnahme auch zu ihrer Sonnenexposition und Einnahme von Vitamin D-Präparaten während der Wintersaison befragt. Das durchschnittliche Alter lag bei 44,5 Jahren. Die 25(OH)D-Konzentrationen betrugen median 18,3 ng/ml. Nur 10,1 % der Probanden gaben an, Vitamin D-Präparate zu nutzen. Die 25(OH)D-Spiegel wiesen mit jeweils 37,6 % bzw. 31,4 % eine hohe Prävalenz an Unter- (12 – 20 ng/ml) bzw. Mangelversorgung (< 12 ng/ml) auf. Bei Teilnehmern, die in der Wintersaison keine Vitamin D-Präparate eingenommen hatten (89,9 %), lagen 80,6 % der Werte unterhalb des Normbereichs (20 – 60 ng/ml). Beim Einsatz von Vitamin D-Präparaten sank dieser Anteil auf 16, 3 % (< 1.000 IE/Tag) bzw. 7,3 % (1.000-10.000 IE/Tag). Fazit: Bei fehlender endogener Synthese in der Wintersaison besteht bei Berufstätigen ein hohes Risiko für eine unzureichende Vitamin D-Versorgung, wenn keine entsprechenden Präparate eingenommen werden. Die alleinige Zufuhr über Nahrungsquellen ist unzureichend. Vitamin D3 Köhler 2000 IE liefert pro Kapsel 50 µg Vitamin D3, während Debora® 5.600 IE pro Kapsel 140 µg enthält. In beiden Präparaten liegt das Vitamin in nativem Leinsamenöl gelöst vor.

(Obermüller-Jevic U, Becker K, Schreiner T et. al.: Vitamin D-Spiegel bei Berufstätigen am Ende der Wintersaison, Proc. Germ. Nutr. Soc., Vol. 24 (2018), Hrsg. DGE e.V.,

https://www.dge.de/fileadmin/public/doc/wk/2018/DGE-Proc-Germ-Nutr-Soc-Vol-24-2018.pdf)

 

Sarkopenie und Zinkwerte

In einer Studie wurde der Mikronährstoff-Status von Sarkopenie-Patienten mit Probanden ohne Sarkopenie, über einen Zeitraum von 6 Monaten verglichen. 44 (10 %) von 432 Patienten erhielten bei Aufnahme in die Studie, die Diagnose Sarkopenie. Die Ausgangs-Serum-Albumin- und Plasma-Zinkwerte waren bei Patienten mit Sarkopenie bereits niedriger, als bei Teilnehmern ohne diese Diagnose. Ähnliche Resultate zeigten sich bei verstorbenen Sarkopenie-Patienten, im Vergleich zu denen, die nach 6 Monaten noch lebten. Unizink® 50 versorgt den Körper mit Zink-Aspartat in Form von magenschonenden Tabletten.

(Gariballa S, Alessa A: Association between nutritional blood-based biomarkers and clinical outcome in sarcopenia patients. Clin Nutr ESPEN. 2018 Jun;25:145-148)

 

Probiotika bei Arteriosklerose?

Kanadische Forscher fanden heraus, dass die Plasma-Werte von Trimethylamin-N-Oxid (TMAO) und p-Cresyl-Sulfat signifikante, unabhängige Prädiktoren für Ablagerungen in den Carotiden darstellen. Die Wissenschaftler entdeckten bei Patienten, dass das intestinale Mikrobiom anscheinend eine wichtige Rolle bei Arteriosklerose spielt. Die Ergebnisse deuten daher auf neue mögliche Behandlungsansätze wie Stuhltransplantationen und Probiotika bei Patienten mit Arteriosklerose hin. In Sitobact® Kapseln finden sich ein aufeinander abgestimmter Lactobacillus-Mix aus 5 Stämmen probiotischer Milchsäure-bakterien, ein Präbiotikum sowie wichtige Mikronährstoffe.

(Bogiatzi C, Gloor G, Allen-Vercoe E et al.: Metabolic products of the intestinal microbiome and extremes of atherosclerosis. Atherosclerosis, June 2018, Vol. 273, pages 91-97)

Selen und Strahlentherapie in der Onkologie – 15 Jahre Erfahrungen in Deutschland

Die deutsche Arbeitsgruppe “Spurenelemente und Elektrolyte in der Onkologie (AKTE)” hat mehrere Studien zu diesem Thema durchgeführt, die nun in einer Übersichtsarbeit zusammengefasst wurden. Die Wissenschaftler analysierten die Selenspiegel im Blut und im Gewebe bei unterschiedlichen Tumorpatienten (n = 512). 2 randomisierte, klinische Phase III-Studien wurden angesetzt, um den potenziell

radioprotektiven Effekt einer Selensupple-mentierung während der Radiatio bei Patientinnen mit Gebärmutterkrebs (n = 81) und bei Patienten mit Kopf-  Halstumoren (n = 39) zu untersuchen. Die Mehrheit der Tumorpatienten wies ein relatives Selendefizit im Gesamtblut oder im Serum auf (Uteruskarzinome, Kopf-Hals-Tumore, Lungenkrebs, rektale und Prostata-karzinome). Eine adjuvante Selensupple-mentierung korrigierte den Selenmangel bei den analysierten Patienten zuverlässig und reduzierte bei Patientinnen mit Uterus-karzinomen die Strahlentherapie-induzierte Diarrhö. Daten zur Überlebenszeit deuten darauf hin, dass die Einnahme von Selen, den Erfolg der Radiatio nicht beeinträchtigte. Einige positive Effekte von Selengaben hinsichtlich der Prävention von Geschmacksverlust und Dysphagie, wurden in einer zweiten, randomisierten Studie bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren beobachtet. Nebenwirkungen traten durch die Einnahme von Selen nicht auf. Fazit: Die Supplementierung mit Selen erbrachte vielversprechende Resultate in Bezug auf die Radioprotektion bei Tumorpatienten und sollte daher als vielversprechende adjuvante

Behandlungsoption bei Personen mit relativem Selendefizit betrachtet werden.

Uniselen® 100 NE liefert 100 µg Selen pro Tablette, während Uniselen® 200 NE entsprechend 200 µg enthält.

(Muecke R, Micke O, Schomburg L et al.: Selenium in radiation oncology-15 years of experiences in Germany. Nutrients. 2018 Apr 13;10(4)).