AKTUELLE STUDIE deutet auf einen Nutzen von Unizink® bei Autoimmunerkrankungen hin

In der aktuellen in-vitro-Studie untersuchten Wissenschaftler des Institutes für molekulare und klinische Immunologie an der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg, die Wirkung von Zink-Aspartat (Unizink®), einem zugelassenen Arzneimittel zur Behandlung von Zinkmangelzuständen, auf präaktivierte menschliche T-Zellen (T-Zell-Blasten). Dafür wurden T-Zellen gesunder Spender über einen Zeitraum von 48 Stunden mit anti-CD3/CD28 Antikörpern stimuliert. Danach versetzten die Studienautoren die Zellkulturen für weitere 24 Stunden mit Zink-Aspartat oder mit den Immunsuppressiva Cyclosporin A, Dexamethason und Rapamycin. Anschließend bestimmten sie die T-Zellproliferation und die Zytokinproduktion. Im Gegensatz zu Cyclosporin A und Dexamethason hemmten nur Zink-Aspartat und Rapamycin die Proliferation sowie die Th1 (IFN-γ)-, Th2 (IL-5)-, und Th17 (IL-17)-Zytokin-Produktion der präaktivierten T-Zellen.

Fazit: Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass Zink-Aspartat die Proliferation und Zytokinproduktion präaktivierter humaner T-Zellen in vitro unterbinden kann. Daher hat die Anwendung von Zink-Aspartat (Unizink®) wahrscheinlich vorteilhafte Effekte bei T-Zell-vermittelten Autoimmunerkrankungen, so die Forscher. Unizink® 50 versorgt den Körper mit Zink-Aspartat in Form von magenschonenden Tabletten.

(Guttek K, Wagenbrett L, Reinhold A et al.: Zinc aspartate suppresses proliferation and Th1/Th2/Th17 cytokine production of pre-activated human t cells in vitro. J Trace Elem Med Biol. 2018 Sep;49:86-90. DOI: 10.1016/j.jtemb.2018.05.003)

Resveratrol und Entzündungsmarker

Eine systematische, iranische  Übersichtsarbeit und Meta-Analyse aus 16 randomisierten, Placebo-kontrollierten Studien mit insgesamt 736 erwachsenen Probanden weist darauf hin, dass sich durch eine Supplementierung mit Resveratrol, die Konzentrationen der Entzündungsmarker TNF-α und hs-CRP signifikant reduzierten. Diese signifikante Verbesserung spricht für die Einnahme von Resveratrol als Adjuvans zur pharmakologischen Therapie bei

Stoffwechselerkrankungen. Resol® enthält pro Kapsel 125 mg Resveratrol aus Weintraubenextrakt.

(Koushki M, Dashatan NA, Meshkani R: Effect of resveratrol supplementation on inflammatory markers: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Clin Ther. 2018 Jul;40(7):1180-1192)

Superfrucht Acerolakirsche

Die Früchte der Acerola sind eine der reichsten natürlichen Vitamin C-Quellen und enthalten eine Fülle an pflanzlichen Substanzen wie Carotinoide, Phenole, Anthocyane und Flavonoide. 100 g der Kirsche liefern zwischen 1.500 und 4.500 mg Ascorbinsäure. Dies ist etwa 50- bis 100-mal mehr als Orangen oder Zitronen. Daher besitzen Acerolakirschen eine hohe antioxidative Kapazität. Köhler’s Acerola enthält pro Tablette 110 mg natürliches Vitamin C aus der Acerolakirsche.

(Prakash A, Baskaran R: Acerola, an untapped functional superfruit: A review on latest frontiers. J Food Sci Technol. 2018 Sep;55(9):3373-3384)

Bromelain und postoperative Schmerzen

Laut einer systematischen Übersichtsarbeit und Meta-Analyse brasilianischer Forscher aus 5 randomisierten, kontrollierten, klinischen Studien mit insgesamt 252 Patienten hat sich Bromelain zur Kontrolle postoperativer Schmerzen, 48 bis 72 Stunden nach der Extraktion eines impaktierten Weisheitszahns, als wirksam erwiesen. Ein signifikanter Effekt im Vergleich zur Kontrollgruppe in Bezug auf Schwellungen oder einer Kiefersperre (der Mund lässt sich gar nicht mehr oder nur noch eingeschränkt öffnen) zeigte sich durch Bromelain jedoch nicht. Therazym® Tabletten enthalten nicht nur Bromelain sondern auch die Enzyme Papain und Pankreatin sowie die Vitamine Thiamin, Folsäure und Biotin, die als sog. Coenzyme fungieren.

(de A C Almeida R, de Sousa Lima FCM, do E Vasconcelos BC: Is bromelain an effective drug for the control of pain and inflammation associated with impacted third molar surgery? Systematic review and meta-analysis. Int J Oral Maxillofac Surg. 2018 Sep 14)

Probiotika und Knochengesundheit

Probiotika werden viele vorteilhafte Effekte zugeschrieben. Sie sollen die Zusammensetzung des Mikrobioms modifizieren, sind wichtig für die Funktion der Darmbarriere und für das Immunsystem. Daraus resultieren systemische Vorteile, die auch die Knochengesundheit betreffen. Probiotika fördern das Knochenwachstum, die Knochendichte und Struktur, wenn eine Dysbiose, intestinale Permeabilität und eine Entzündung vorliegen, die als anerkannte Beschleuniger für Knochenverlust und  Osteoporose gelten. In Sitobact® Kapseln finden sich ein aufeinander abgestimmter Lactobacillus-Mix aus 5 Stämmen probiotischer Milchsäurebakterien, ein Präbiotikum sowie wichtige Mikronährstoffe, wie u. a. Zink und Vitamin D3, die ebenfalls bedeutend für die Knochengesundheit sind.

(McCabe LR, Parameswaran N: Advances in probiotic regulation of bone and mineral metabolism. Calcif Tissue Int. 2018 Apr;102(4):480-488)

Die Vitamine D und K und die idiopathische adoleszente Skoliose (AIS)

Frühere Studien haben gezeigt, dass ein Mangel oder eine Unterversorgung an Vitamin D bei Jugendlichen weit verbreitet sind, auch bei AIS-Patienten. In Studien, die in Hong Kong durchgeführt wurden, wiesen 30 % der Patienten eine Osteopenie auf. Die 25-Hydroxyvitamin D3-Werte korrelierten  positiv mit der Knochendichte (BMD) bei gesunden Jugendlichen und negativ mit dem Cobb-Winkel bei AIS-Patienten. Anhand einer Röntgenaufnahme lässt sich der Schweregrad der Wirbelsäulenverkrümmung ermitteln. Dazu wird der Krümmungswinkel bestimmt (sog. Winkelmessung nach Cobb). Die Studienautoren postulieren, dass ein Vitamin D-Mangel bzw. eine unzureichende Versorgung mit Vitamin D eine Rolle bei der Pathogenese der AIS spielen. Aber auch ein subklinisches Defizit an dem ebenfalls fettlöslichen Vitamin K2, das gleichfalls zur Erhaltung normaler Knochen beiträgt, herrscht bei Jugendlichen ebenfalls vor. Debora® plus K2 enthält pro Kapsel 50 µg Vitamin D3 (entspr. 2.000 I.E.) und 80 µg Vitamin K2, gelöst in nativem Leinsamen- und Sonnenblumenöl.

(Ng SY, Bettany-Saltikov J, Cheung IYK et al.: The role of Vitamin D in the pathogenesis of adolescent idiopathic scoliosis. Asian Spine J. 2018 Oct 16. doi: 10.31616/asj.2018.12.6.1127)