Vitamin C und Stimmung

Forscher aus Neuseeland untersuchten bei 139 männlichen Studenten den Zusammenhang zwischen den Vitamin C-Konzentrationen im Plasma und der Stimmungslage. Die psychische Befindlichkeit wurde mittels eines standardisierten Fragebogens ermittelt. Es zeigten sich inverse Assoziationen zwischen dem Vitamin C-Status und Depressionen, Verwirrung und Wut. Ein hoher Vitamin C-Status war bei jungen Männern mit einer besseren Gesamtstimmung verbunden. Köhler’s Acerola enthält pro Tablette 110 mg natürliches Vitamin C aus der Acerolakirsche.

(Pullar JM, Carr AC, Bozonet SM et al.: High vitamin C status is associated with elevated mood in male tertiary students. Antioxidants (Basel). 2018 Jul 16;7(7))

Selen und Mundhöhlenkrebs

Mundhöhlenkarzinome sind zu 95 % Plattenepithelkarzinome. Die Ergebnisse einer koreanischen Studie deuten darauf hin, dass eine Supplementierung mit dem Antioxidans Selen eine wertvolle adjuvante, therapeutische Maßnahme für Patienten mit Mundhöhlenkrebs sein kann, die sich einer Bestrahlung unterziehen müssen. Die Probanden nahmen nach Beenden der Radiatio täglich, über einen Zeitraum von 6 Monaten, 400 µg Selen in Form von Natriumselenit ein. Dies hatte sowohl positiven Einfluss auf die Homöostase diverser Spurenelemente und Mineralstoffe (Se, Cu, Fe, Zn, Na, K, Ca, Cl), als auch auf die Biomarker dieser Krebsform. Uniselen® 100 NE liefert 100 µg Selen pro Tablette, während Uniselen® 200 NE entsprechend 200 µg enthält (in Form von Natriumselenit).

(Elango S, Samuel S, Khashim Z et al.: Selenium influences trace elements homeostasis, cancer biomarkers in squamous cell carcinoma patients administered with cancerocidal radiotherapy. Asian Pac J Cancer Prev. 2018 Jul 27;19(7):1785-1792)

Antioxidantien und menopausale Beschwerden

Die Resultate einer iranischen Querschnittsstudie mit 400 postmenopausalen Frauen zeigten, dass eine Ernährung mit einer höheren totalen antioxidativen Kapazität, mit weniger menopausalen Symptomen wie Hitzewallungen, Schweißausbrüchen, Schlafstörungen, Ängsten, Erschöpfung und  Konzentrationsschwierigkeiten assoziiert war. Ellafem® enthält pro Kapsel nicht nur diverse Antioxidantien wie z. B. Vitamin E, Carotinoide, Vitamin C, Selen und Zink sondern auch Isoflavone aus Sojaextrakt, denen ebenfalls eine Linderung klimakterischer Beschwerden zugeschrieben wird.

(Abshirini M, Siassi F, Koohdani F et al.: Dietary total antioxidant capacity is inversely related to menopausal symptoms: A cross-sectional study among Iranian postmenopausal women. Nutrition, Nov-Dec 2018, Vol. 55-56, pages 161-167)

Omega-3-Fettsäuren und nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD)

Eine systematische Übersichtsarbeit und Meta-Analyse aus 18 kontrollierten Interventionsstudien ergab, dass eine Supplementierung mit mehrfach ungesättigten, langkettigen Omega-3-Fettsäuren (besonders EPA und DHA) zu statistisch signifikanten Verbesserungen bei 6 von 13 metabolischen Risikofaktoren, 2 von 3 Leberenzymwerten, des Fettgehaltes der Leber und beim Steatose-Score führte. Histologische Untersuchungen, die nur bei Patienten mit einer nicht-alkoholischen Steatohepatitis (NASH) durchgeführt wurden, ergaben keine Veränderungen durch die Einnahme langkettiger Omega-3-Fettsäuren. Vitazell®-Omega versorgt den Organismus mit mindestens 167 mg EPA, mindestens 334 mg DHA und 24,2 mg natürlichem antioxidativ wirkendem Vitamin E pro Tagesdosis (= 2 Kapseln). Das darin enthaltene Ω-3-Öl wird aus der Mikroalge Schizochytrium gewonnen. Es ist besonders reich an EPA und DHA, geschmacksneutral, frei von Gentechnik, Fischproteinen und dem umstrittenen Farbstoff Sulfitlaugen-Zuckerkulör. Die Mikroalgen wurden nicht im Meer geerntet, sondern in speziellen Behältern kultiviert, damit sie keine Toxine enthalten.

(Musa-Veloso K, Venditti C, Lee HY et al.: Systematic review and meta-analysis of controlled intervention studies on the effectiveness of long-chain omega-3 fatty acids in patients with nonalcoholic fatty liver disease. Nutrition reviews, Vol. 76, Issue 8, 1. August 2018, pages 581-602)

Darmflora, Resilienz und Immunität

Seelisch resiliente Personen haben tendenziell ein robusteres Immunsystem. Unter Resilienz versteht man die Widerstandsfähigkeit z. B. negativen Einflussfaktoren standzuhalten und sich davon wieder zu erholen, ohne Schaden zu nehmen. Resilienz wird durch individuelle Qualitäten wie u. a. Optimismus, aber auch soziale Unterstützung begünstigt, was in Bezug auf Stress bereits ausgiebig untersucht wurde. Das Darmmikrobiom, das bekanntlich wichtig für das Immunsystem ist, beeinflusst offenbar ebenfalls, wie Menschen auf psychischen und physischen Stress reagieren. Eine Darmdysbiose kann negative Effekte auf den mentalen Zustand haben. Resilienz beeinflusst, wie gesagt, die Immunität. Doch auch umgekehrt, gibt es Evidenz, dass Immunprozesse die Resilienz beeinflussen. Resiliente Personen haben einen anderen Immunphänotyp als stressanfällige Menschen. Es ist anscheinend möglich, stressanfällige Individuen durch eine Änderung ihres inflammatorischen Phänotyps resilient zu machen und umgekehrt. Die Modulation über das Darmmikrobiom mittels Pro- und Präbiotika dieser, in beide Richtung laufenden Beziehungen zwischen Resilienz und Immunität, eröffnet die Möglichkeit einer Einflussnahme. Vor der Praxisumsetzung sind jedoch noch weitere Studien notwendig.

In Sitobact® Kapseln finden sich ein aufeinander abgestimmter Lactobacillus-Mix aus 5 Stämmen probiotischer Milchsäure-bakterien, ein Präbiotikum sowie wichtige Mikronährstoffe.

(Dantzer R, Cohen S, Russo SJ et al.: Resilience and immunity. Brain Behav Immun. 2018 Aug 10. doi: 10.1016/j.bbi.2018.08.010)