Wie pflege ich brüchige Nägel?
Was sind die Ursachen für brüchige Nägel?
Wie kann ich brüchigen Nägeln vorbeugen?

Brüchige Nägel richtig pflegen

Die Nägel reißen ein, brechen ab, sind bereits kurz geschnitten und wollen partout nicht wieder hübsch werden. Da ist schnelle Hilfe gefragt. Was Sie auf keinen Fall tun sollten:

  • Den gefühlt hundertsten Nagelhärter ausprobieren.
  • Mit Klebstoffen experimentieren. Landet davon etwas auf der Haut, haben Sie ein weiteres Problem.
  • Willkürlich Zinksubstitae einwerfen. Besonders die günstigen Produkte aus dem Drogeriemarkt um die Ecke sind keine Lösung. Zudem ist die Kombination diverser Mineralstoffe und Vitaminen nicht sinnvoll, da diese sich mitunter gegenseitig blockieren. Der Körper kann dann bspw. Zink nicht aufnehmen, wenn zu viel Kalzium gleichzeitig zugeführt wird.

Die beste Sofortmaßnahme bei brüchigen Nägeln: Gehen Sie zum Profi. Das Nagelstudio ist Ihre erste Anlaufstelle. Weisen Sie aktiv auf das Problem hin. Im Anschluss sollten Sie jedoch ganz unabhängig vom kosmetischen Ergebnis den Ursachen auf den Grund gehen.

Was sind die Ursachen für brüchige Nägel?

Nachdem Sie optisch ein wenig nachgebessert haben ist es sinnvoll mögliche Ursachen zu überprüfen. Schließlich kann der Nageldesigner auch keine Wunder vollbringen. Prinzipiell lohnt auch der Gang zum Arzt, wenn Sie mit den folgenden Checklisten keine Ursache feststellen können oder mittelfristig keine Besserung eintritt.

Es können äußere Einflüsse sein die Nägel immer wieder einreißen und abbrechen lassen. Die top drei der äußeren Einflüsse sind:

  1. häufiges Händewaschen mit Seife
  2. Kontakt mit Putz und Reinigungsmittel
  3. acetonhaltiger Nagellackentferner oder minderwertiger Nagellack

Die ersten beiden Ursachen sind in der Regel beruflich bedingt. Vom durchaus empfehlenswerten, regelmäßigen Händewaschen mit einer handelsüblichen Seife bekommt niemand brüchige Nägel. Wenn doch, sind es sehr wahrscheinlich eine Vielzahl von Ursachen.

Fingernails affected by psoriasis

Solche Ursachen sind beispielsweise:

  1. Mangel an Vitaminen: Hier gibt es zwei Möglichkeiten.Entweder die Ernährung ist besonders vitaminarm oder es sind Medikamente und Erkrankungen, die in den Vitaminhaushalt eingreifen. Beides können Sie in einem Gespräch mit Ihrem Hausarzt abklären.
  2. Mangel an Spurenelemten (wie Zink und Magnesium)
  3. Hauterkrankungen (Nagelpilz, Schuppenflechte)

Weniger häufig sind es auch Medikamente die in den Vitaminhaushalt eingreifen oder eine Erkrankung der Schilddrüse, die Nägel schädigen.

Ist die Vitaminversorgung vor allem über den Hype um Vitamin C meistens gut, sieht es bei den Mineralstoffen eher düster aus. So reicht der gelegentliche Griff zur Obstschale aus, um den Vitaminhaushalt auf einem guten Level zu halten. Für eine mineralstoffreiche Ernährung lebt jedoch sehr viel mehr von einer ausgewogenen Ernährung. Daher ist bspw. ein Mangel am Mineralstoff Zink als Ursache für brüchige Nägel sehr viel wahrscheinlicher als ein Mangel an Vitaminen. Hinzu kommt, das brüchige Nägel ein erstes Indiz für Zinkmangel sind. Sich mit erkrankten Nägeln zu beschäftigen, ist daher um so wichtiger. Denn Zink ist auch für das Immunsystem, den Hormonhaushalt und die entgiftenden Körpervorgänge unerlässlich – ein Zinkmangel äußert sich daher oft in einer erhöhten Krankheitsanfälligkeit, Wachstumsstörungen und Problemen mit Haut, Haaren und Nägeln. Der tägliche Zinkbedarf beträgt laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung bei Frauen 7 mg und bei Männern 10 mg. Bei Kindern in der Pubertät, Schwangeren und älteren Menschen liegt der Bedarf etwas höher.

Brüchigen Nägeln vorbeugen

Wenn Sie noch keine brüchigen Nägel haben oder hatten, dann machen Sie schon alles richtig. Um sicher zu gehen, prüfen Sie ob Sie einen der Punkte unter Was sind die Ursachen für brüchige Nägel besser machen können. Besonders sinnvoll ist es nicht aber eben auch für Ihre Nägel, auf die Ernährung zu achten. Denn Mangelerscheinungen zeigen sich schnell an Haut und Nägeln. Hintergrund ist, dass durch Zinkmangel der Stoffwechsel gestört wird. Das vermindert die Wachstumshormone. Nägel werden zunächst dünn und brüchig, bevor sie schlussendlich splittern. Der Organismus schafft es nicht, ausreichend neue Substanz aufzubauen, um kräftige und gesunde Nägel zu bilden.

Durch das ständige Splittern wachsen die Nägel nicht mehr
Gelegentlich kommt es zudem zu kleinen weißen Flecken oder Punkten auf den Nägeln. Sollte es zu einem oder mehrere dieser Symptome kommen, liegt mit großer Wahrscheinlichkeit ein Mangel des Spurenelementes Zink vor. Dieser sollte so schnell wie möglich behoben werden, da es ansonsten zu weiteren, schwereren Schädigungen im Organismus kommen kann.
Zinkhaltige Nahrungsmittel und Zinksubstitate können helfen
Nur ein Teil des mit der Nahrung aufgenommenen Zinks kann auch wirklich vom Körper aufgenommen werden. Daher sollten mehrmals täglich Lebensmittel mit einem hohen Zinkgehalt auf dem Speiseplan stehen. Gute Zinklieferanten sind Vollkornprodukte, Haferflocken, Eier, Soja, Hülsenfrüchte und Nüsse. Besonders eisenreiche Nahrungsmitteln verlangsamen die Zinkaufnahme und sollten daher separat aufgenommen werden.

Wer es nicht schafft, mit der Nahrung genug Zink aufzunehmen, kann zu Zinktherapeutika greifen. Dabei sollte stets beachtet werden, dass auch Eisenpräparate die Aufnahme von Zink stark verlangsamen oder gar hemmen können. Zwischen der Einnahme eines Zink- und eines Eisenpräparates sollten daher stets mehrere Stunden liegen.

Kapseln oder Brausetabletten, die eine hohe Konzentration des Spurenelementes enthalten, verhelfen im Nu zu gesunden, schönen Nägeln. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass auch die Haare kräftiger werden und die Haut ein gesünderes Aussehen erhält. Wer einem Zinkmangel entgegenwirkt, leistet daher nicht bloß einen großen Beitrag zu seiner eigenen Gesundheit, sondern sorgt auch für ein attraktives, gepflegtes äußeres Erscheinungsbild.

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